Beschreibung und Begründung der Wappen

Samtgemeinde Geestequelle

Das Wappen der Samtgemeinde Geestequelle symbolisiert mit seinem fünfblättrigem grünem Eichenspross auf silbernem Grund das Zusammenwachsen der fünf Mitgliedsgemeinden Alfstedt, Basdahl, Ebersdorf, Hipstedt und Oerel zur Samtgemeinde Geestequelle. Außerdem weist der Eichenspross auf eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete, den Hinzel, im Elbe-Weser-Dreieck hin.

Der blaue Wellenbalken unterhalb des Eichensprosses symbolisiert die in dieser Landschaft verlaufende Wasserscheide zwischen Weser und Elbe. Die hier entspringenden Flüsse Lune und Geeste fließen zur Weser, während die Mehe ihren Lauf über die Oste zur Elbe nimmt. Die genannten Flüsse durchfließen jeweils mehrere Mitgliedsgemeinden und prägen das Landschaftsbild entscheidend.

Der Name GEESTEQUELLE hat seinen Ursprung im größten dieser drei Flüsse.

Gemeinde Alfstedt

Das Wappen der Gemeinde Alfstedt zeigt auf blauem Grund ein goldenes Rasiermesser mit einem als Tierkopf gestalteten Griff. Ein solches bronzezeitliches Rasiermesser wurde 1954 bei Alfstedt gefunden.

Gemeinde Basdahl

Das Wappen der Gemeinde Basdahl ist gespalten und zeigt vorn auf silbernem Grund zwei rote, gekreuzte Schlüssel. Hinten, auf rotem Grund, ist ein silbernes Schwert mit goldenem Knauf dargestellt, das Symbol der Gerichtsbarkeit ist.

Gemeinde Ebersdorf

Das Wappen der Gemeinde Ebersdorf zeigt einen im dreifach schräg rechts geteilten Schild im oberen grünen Feld eine goldene, schwarz beschlagene Lanzenspitze, im mittleren goldenen Feld ein anspringender, schwarzer Eber und im unteren grünen Feld eine goldene Streitaxt.

 

Die Farben grün und gold weisen auf die Acker und Grünlandflächen der landwirtschaftlich geprägten Gemeinde hin.

 

Der Eber ist als redendes Symbol für den Gemeindenamen gedacht. In früheren Jahrhunderten soll nach der Schulchronik ein Gutsbesitzer "von Eber" hier gewohnt haben.

 

Die Streitaxt und die Lanzenspitze wurden in der Gemarkung Ebersdorf gefunden.

Gemeinde Hipstedt


In  Gold über silbernem Palisadenzaun mit schwarzen Spitzen auf grünem, mit silbernem Fluss belegten Berg grüner Eichenzweig mit zwei aufrechten Eicheln.

Begründung:

 

Wall und Palisadenzaun deuten auf die frühgeschichtliche Befestigungsanlage „Heinschenwall“  nahe einer ehemaligen Furt im Oberlauf der Geeste hin. Der Eichenzweig nimmt Bezug auf die in dieser Gegend früher vorhandenen ausgedehnten Eichenwälder, während die Eicheln als Zeichen der Fruchtbar­keit auf  das Zusammenwachsen der  beiden Ortsteile Heinschenwalde und Hipstedt zu einer Gemeinde zu deuten sind. Das Wellenband im unteren Teil des Wappens weist auf den Geestefluss hin,, dessen Quelle auf dem Hof Freitag im Ortsteil Hipstedt zu finden ist..

Gemeinde Oerel

Das Wappen der Gemeinde Oerel zeigt ein in blau, mit von schwarz und gold gestückeltes, Bord. In der Mitte den heiligen Gangolf, in silber und silberner Gewandung, mit goldenem Nimbus, Lanze und Schwert.

 

Die Oereler Kirche ist dem heiligen Gangolf geweiht. Eine Statue des Heiligen hat dort von altersher ihren Platz in einer Gesteinsnische, die auf dem Wappen durch die gestückelte Bordierung symbolisiert ist.

Samtgemeinde Geestequelle
Bohlenstraße 10
27432 Oerel
samtgemeinde@geestequelle.de
www.geestequelle.de
Tel.: 04765/9393-0
Fax: 04765/9393-39

Öffnungszeiten:

 

Montag-Freitag

8.00 bis 12.00 Uhr 

 

Donnerstag

8.00 bis 12.00 Uhr

14.00 bis 18.00 Uhr